AusBildung wird Qualität e.V.

Bayern zuerst. Deutschland als Ziel.

Medienkompetenz & kritisches Denken als Schulfach verankern.

AusBildung wird Qualität e.V. arbeitet an der verbindlichen Verankerung von Medienkompetenz und Mediennutzungsverhalten im Bildungssystem. Unser Ansatz: evidenzbasiert, praxisnah und umsetzungsorientiert.

Studien

Neun wichtige Kennzahlen:

Tägliche Smartphone-Nutzung nach Altersgruppe (37–180 Min./Tag)

Diagramm KIM: Smartphone-Minuten pro Tag nach Altersgruppe
KIM-Studie 2024 (mpfs) →

Seit 1999 führt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) regelmäßig eine Basisstudie zum Stellenwert der Medien im Alltag von Kindern (6 bis 13 Jahre) durch. Auch die KIM-Studie ist als Langzeitprojekt angelegt, um die sich im permanenten Wandel befindlichen Rahmenbedingungen des Medienangebots und die damit verbundenen Veränderungen adäquat abbilden zu können. Im Rahmen der KIM-Studie werden jeweils rund 1.200 Kinder mündlich-persönlich sowie deren Haupterziehenden schriftlich befragt.

Mediennutzung überwiegend alleine (59 % Surfen im Netz)

Diagramm KIM: Mediennutzung überwiegend alleine
KIM-Studie (mpfs) →

Anteil der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren, die ausgewählte Aktivitäten ohne Begleitung ausüben – etwa Surfen, Spiele oder Onlinevideos. Die KIM-Studie zeigt, wie früh eigenständige Nutzung typisch wird.

ChatGPT-Nutzung 12- bis 19-Jähriger (38 % → 84 %)

Diagramm JIM: ChatGPT-Nutzung im Jahresvergleich
JIM-Studie 2025 →

Die Nutzung von ChatGPT unter Jugendlichen ist in wenigen Jahren stark gestiegen. Die JIM-Studie ordnet den Einsatz u. a. für Schule, Informationssuche und Erklärungen ein.

Problematische Inhalte im Netz (47–67 %)

Diagramm JIM: problematische Inhalte
JIM-Studie 2025 →

Anteil der Jugendlichen mit Kontakt zu problematischen Inhalten im letzten Monat (u. a. Fake News, Beleidigungen, Hassbotschaften). Die Einordnung und Bewertung solcher Inhalte ist zentraler Bestandteil von Medienkompetenz.

Wofür nutzen Jugendliche KI? (74 % Hausaufgaben)

Diagramm JIM: KI-Einsatzbereiche
JIM-Studie 2025 →

Laut mpfs liegt der häufigste KI-Einsatz bei Hausaufgaben und Lernen; daneben Informationssuche und Erklärungen. Die Verlässlichkeit von KI-Ausgaben und kritische Reflexion bleiben zentrale Bildungsfragen.

Medienkompetenz-Selbstbewertung nach Alter (Noten 2,5–4,1)

Diagramm Bitkom/SNV: Selbstbewertung Medienkompetenz
Bitkom-Presseinformation →

Erwachsene ab 16 Jahren bewerten ihre digitale Medienkompetenz auf einer Schulnotenskala; mit höherem Alter sinkt die Selbsteinschätzung im Durchschnitt. Datengrundlage u. a. Bitkom 2025 in Verbindung mit der SNV.

Nachrichten-Kompetenztest (22 % hohe Kompetenz)

Diagramm Nachrichten-Kompetenztest
„Quelle: Internet“? (interface) →

In einer repräsentativen Erhebung erreichten nur 22 % hohe Kompetenzwerte im digitalen Nachrichtenkompetenztest; 46 % wiesen sehr geringe Werte auf (Stiftung Neue Verantwortung, Publikation bei interface).

Was Eltern von der Schule fordern (79–85 %)

Diagramm Bitkom: Elternforderungen
Bitkom-Presseinformation →

Eltern von 16- bis 18-Jährigen sehen häufig Nachholbedarf bei der digitalen Vorbereitung durch die Schule und befürworten eine verbindliche Verankerung von Medienkompetenz in Lehrplänen (Bitkom 2025).

Wer erkennt Falschinformationen besser? (Meta-Analyse)

Diagramm MPI: Falschinformationen Meta-Analyse
MPI-Pressemitteilung →

Eine Meta-Analyse des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung (31 Studien) zeigt u. a.: formale Bildung allein schützt nicht zuverlässig vor Fehleinschätzungen; jüngere Erwachsene schnitten in der relativen Unterscheidbarkeit schlechter ab als ältere.

Fachartikel (PNAS)

Weiterführend (Gesundheit & Nutzungsrisiken)

Ergänzend zur Schul- und Medienbildungsdebatte: Die DAK/UKE-Längsschnittstudie (OTTER) beleuchtet riskanten Medienkonsum und die Rolle von KI-Chatbots bei Kindern und Jugendlichen.

DAK-Pressemitteilung

Informationskompetenz allgemein

Das MPI für Bildungsforschung hat zudem ausgewertet, wie häufig Menschen medizinische Informationen vermeiden – ein Hinweis darauf, dass der Umgang mit Informationen emotional und vertrauensabhängig ist.

MPI-Pressemeldung

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Projekte

Unser Vorgehen folgt einem klaren Fahrplan: erproben, evaluieren, skalieren. So schaffen wir Wirkung, die politisch und pädagogisch tragfähig ist.

Pilotprojekt (Jahr 1–2)

Entwicklung eines praxiserprobten Curriculums mit Unterrichtsmaterialien für Grundschule, weiterführende Schule und berufliche Bildung. Ergänzend: Fortbildung für Lehrkräfte und messbare Evaluationskriterien.

Skalierung (Jahr 2–4)

Ausweitung auf weitere Schulstandorte in Bayern, Aufbau eines Netzwerks aus Schulen, Eltern, Praxispartnern und Förderern sowie Vorbereitung der curricularen Verankerung.

Bundesweite Wirkung (ab Jahr 4)

Übertragbares Modell für weitere Bundesländer mit dokumentierten Ergebnissen, adaptierbaren Materialien und Kooperationen auf Landes- und Bundesebene.

Kontakt

Persönlich für Rückfragen, Kooperationen und den Austausch zur Verankerung von Medienkompetenz in Bildungseinrichtungen.

Portrait von Peter Böttger, 1. Vorsitzender

AusBildung wird Qualität e.V.

Peter Böttger

Dipl. Journalist

Kommunkationswissenschaft

Germanistik

1. Vorsitzender

Ziegelsteinstraße 139
90411 Nürnberg

T. +49 911 520 90 666

E. peter@ausbildungwirdqualitaet.de