AusBildung wird Qualität e.V.
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Gute Ideen scheitern nicht an fehlender Überzeugungskraft.

Gute Ideen scheitern nicht an fehlender Überzeugungskraft. Sie scheitern an fehlender Umsetzbarkeit. AusBildung wird Qualität denkt deshalb vom ersten Tag an in drei Phasen: erproben, skalieren, verankern.

Bayern zuerst.

Bildung ist in Deutschland Ländersache – und das ist für eine neue Initiative kein Hindernis, sondern eine Chance. Wer in einem Bundesland überzeugend beginnt, wer Ergebnisse vorweisen kann und ein Modell entwickelt, das funktioniert, hat die stärksten Argumente für alle anderen.

Bayern ist der richtige Startpunkt: ein leistungsstarkes Schulsystem mit politischer Gestaltungsbereitschaft, eine dichte Unternehmenslandschaft als potenzielle Förder- und Kooperationsbasis, und eine Zivilgesellschaft, die Bildungsthemen ernst nimmt. Hier wollen wir in einem ersten Schritt mit ausgewählten Pilotschulen – einer Grundschule, einer Mittelschule und einem Gymnasium – ein praxiserprobtes Curriculum entwickeln. Gemeinsam mit Lehrkräften, Medienpädagoginnen und Kommunikationswissenschaftlern. Evaluierbar, dokumentierbar, übertragbar.

Das Pilotprojekt ist kein Experiment um seiner selbst willen. Es ist die Grundlage für das Gespräch mit dem Bayerischen Kultusministerium, dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung und den Lehrerverbänden. Wir kommen nicht mit einer Forderung. Wir kommen mit Ergebnissen.

Skalierung in Bayern.

Was in drei Schulen funktioniert, kann in dreißig funktionieren. Was in dreißig funktioniert, gehört in den Lehrplan. Die zweite Phase ist die Ausweitung auf weitere Schulstandorte in Bayern, der Aufbau eines Netzwerks aus engagierten Lehrkräften, Schulleitungen und Elternvertretungen – und die gezielte Öffentlichkeitsarbeit, die das Thema aus dem Fachgespräch in die gesellschaftliche Debatte bringt. Parallel entwickeln wir Angebote für Erwachsene: über Volkshochschulen, Unternehmen und öffentliche Träger. Denn Medienkompetenz ist keine Kinderfrage. Sie ist eine Frage für alle, die in einer Informationsgesellschaft leben und Entscheidungen treffen.

Bundesweite Wirkung.

Das bayerische Modell wird als Blaupause aufbereitet: mit dokumentierten Lehrplänen, evaluierten Materialien und einer klaren Beschreibung dessen, was funktioniert hat – und warum. Diese Grundlage bringen wir in die bildungspolitische Diskussion auf Bundesebene ein, in Zusammenarbeit mit der Kultusministerkonferenz, relevanten Stiftungen und Forschungseinrichtungen.

Das Ziel ist nicht, ein weiteres Modellprojekt zu sein, das nach zwei Jahren in einer Schublade verschwindet. Das Ziel ist strukturelle Verankerung: Medienkompetenz als Schulfach, bundesweit, dauerhaft, verbindlich.

 

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